Hundesport - Unterordnung
Von Natur aus sind Hunde soziale (teilweise auch egomane) Wesen und leben in einer hierarchischen Ordnung.
Der Rudelführer / die Rudelführerin hat besondere Eigenschaften wie Kraft, Gesundheit und Nervenstärke – wichtige Eigenschaften, um das Überleben der Rudelmitglieder zu sichern. Diesem „Chef“ ordnet sich das ganze Rudel bedingungslos unter. Unsere „Haushunde“ benötigen genau diese feste Ordnung! Jeder Hund will und muss seinen Platz im Rudel kennen.
Scheinen Herrchen und Frauchen zu schwach, das Rudel sicher zu führen, übernimmt unser vierbeiniger Freund gern diese schwierige Aufgabe für uns – mit allen Konsequenzen.
Hundesportliche Unterordnung bedeutet Disziplin, Gehorsam und vor allem: Vertrauen. Sie bildet damit eine Grundlage für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Hund.
Die zusammen auf dem Trainingsplatz verbrachte Zeit macht nicht nur Spaß, sie fördert und bestärkt das gegenseitige Verstehen. Hunde sprechen „Körpersprache“ – in einem Dialekt, mit dem wir Menschen erfahrungsgemäß so unsere Probleme haben.
In der Unterordnung erlernen die Hunde Kommandos wie Sitz, Platz, Fuß, usw.
Das Erreichen der Zielstellung wird in der Begleithundeprüfung dokumentiert.
Diese Ausbildung zum Begleithund (BH) ist die Basis und zugleich Grundvoraussetzung für alle weiteren Hundesportarten.
